Snacks für Katzen: Wie viele sind gesund - und welche solltest du lieber vermeiden?

Für viele Katzeneltern gehört das Verfüttern von Snacks einfach dazu. Ob als Belohnung, kleine Aufmerksamkeit zwischendurch oder als Beschäftigung - Leckerlis können den Alltag deiner Katze bereichern und eure Bindung stärken.

Doch wie viele Snacks sind eigentlich gesund? Welche eignen sich wirklich für Katzen? Und worauf solltest du beim Kauf unbedingt achten?

In diesem Guide findest du alles, was du über Katzensnacks wissen musst.

Welche Snackarten gibt es?

Du standest bestimmt schon einmal im Tierfachhandel oder hast dich durch einen Onlineshop geklickt und dich gefragt: Welche Snacks gibt es eigentlich - und worin unterscheiden sie sich?

Die häufigsten Varianten sind:

  • Gefriergetrocknete Snacks (unser Favorit)

  • Pasten, Cremes und Suppen

  • Kaustangen oder Sticks

  • Knuspertaschen (häufig mit Getreide oder Zuckerzusätzen)

  • Katzengras und andere geeignete Pflanzen

Alle diese Produkte können eine schöne Ergänzung zum Alltag deiner Katze sein. Wichtig ist: Snacks ersetzen keine vollwertige Mahlzeit, sondern dienen ausschließlich als Ergänzungsfuttermittel.

Wie viele Snacks darf eine Katze am Tag bekommen?

Wie viele Snacks sinnvoll sind, hängt von einigen Faktoren ab:

  • Alter

  • Gewicht

  • Aktivitätslevel

  • Gesundheitszustand

  • tägliche Futtermenge

  • Art des Snacks

Ein aktiver Freigänger verbraucht beispielsweise deutlich mehr Energie als eine gemütliche Wohnungskatze.

Als grober Richtwert gilt: Snacks sollten maximal etwa 10 % der täglichen Kalorienaufnahme ausmachen. Diesen Wert empfehlen unter anderem verschiedene internationale Ernährungsexperten und Katzenportale.

Bekommt deine Katze also mehrere Snacks am Tag, solltest du die Hauptmahlzeiten gegebenenfalls leicht anpassen, damit sie langfristig ihr Idealgewicht behält. 

Wenn du Tipps von uns möchtest, sprich uns gerne an. Auch dein Tierarzt kann dir eine grobe Richtlinie nennen.

Wann solltest du Snacks geben?

Snacks eignen sich hervorragend als positive Verstärkung.

Zum Beispiel:

  • nach einer gemeinsamen Spieleinheit

  • beim Training (z. B. Clickertraining)

  • nach dem Bürsten

  • nach einem Tierarztbesuch

  • nach einem Spaziergang

  • wenn deine Katze neue Situationen gut gemeistert hat

Auch Intelligenzspielzeuge oder Schnüffelmatten lassen sich wunderbar mit kleinen Snacks befüllen. So wird das Fressen gleichzeitig zu einer spannenden Beschäftigung.

Wann solltest du lieber keine Snacks geben?

Snacks sollten nicht dazu dienen, unerwünschtes Verhalten zu belohnen.

Wenn deine Katze beispielsweise auf den Esstisch springt und anschließend einen Snack bekommt, lernt sie möglicherweise: "Auf den Tisch springen lohnt sich."

Versuche stattdessen, ruhiges oder gewünschtes Verhalten zu belohnen. So versteht deine Katze viel leichter, was du von ihr möchtest. Auch solltest du vermeiden, deiner Katze ständig Leckerlis zu geben, nur weil sie danach miaut. Auch dadurch können sich unerwünschte Verhaltensweisen einschleichen.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Nicht jeder Katzensnack ist automatisch gesund - so wie beim Menschen eben auch. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich immer.

Folgende Inhaltsstoffe solltest du vermeiden:

  • Zucker

  • große Mengen Salz

  • Getreide als Hauptbestandteil

  • unnötige Füllstoffe

  • künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe

  • ein geringer Fleischanteil

  • Milch oder Laktose

Häufig gilt folgender Richtwert: Je kürzer und verständlicher die Zutatenliste, desto besser. Transparenz sagt auch viel aus - eine genaue Zutatenliste ist immer ein gutes Zeichen. 

Unser Tipp: Weniger ist oft mehr

Bei Snacks gilt häufig: Qualität schlägt Quantität. Ein hochwertiger Snack mit viel Fleisch und wenigen Zutaten ist oft deutlich sinnvoller als viele kleine Leckerlis mit Zucker, Getreide oder Lockstoffen.

Außerdem lohnt es sich, neue Snacks langsam einzuführen. Gerade mäkelige Katzen brauchen manchmal ein paar Versuche, bevor sie sich an einen neuen Geschmack gewöhnen. Besonders, wenn deine Katze Snacks mit Zucker gewohnt ist, solltest du den Umstieg auf gesunde Leckerlis langsam angehen. 

Was empfehlen wir?

Wir setzen bewusst auf gefriergetrocknete Snacks, weil sie besonders schonend hergestellt werden. Durch die Gefriertrocknung bleiben viele natürliche Nährstoffe und der intensive Geschmack erhalten. Dabei verzichten wir auf unnötige Zusatzstoffe oder Bindemittel.

Unsere Snacks bestehen aus hochwertigem Fleisch oder Fisch und werden durch funktionelle Zutaten wie Inulin (Präbiotikum) ergänzt, das die Darmflora unterstützen kann.

Diese Optionen haben wir für deinen Stubentiger:

  • unsere Better Snacks aus Huhn

  • unsere Better Snacks aus Forelle

  • unsere neuen gefriergetrockneten Shrimps

Sie eignen sich als Belohnung, als Topping über dem Futter oder einfach als kleiner Genuss zwischendurch.

Fazit

Snacks gehören für viele Katzen einfach dazu - und das dürfen sie auch. Wichtig ist nur, dass sie in Maßen gefüttert werden und aus hochwertigen Zutaten bestehen. Achte auf einen hohen Fleischanteil, verzichte möglichst auf Zucker, Getreide und unnötige Zusätze und nutze Snacks bewusst als Belohnung oder kleine Beschäftigung.

So werden Leckerlis nicht nur zu einem besonderen Highlight im Alltag deiner Katze! 


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