3 Dinge, die Katzeneltern im Winter oft vergessen
Der Januar ist hier - und somit sind sowohl wir, als auch unsere Katzen voll in Winterstimmung. Während es draußen kalt ist, der Schnee (in manchen Teilen Deutschlands) die Dächer und Straßen bedeckt, ist es drinnen kuschelig warm.
Diese Jahreszeit bringt viele schöne Dinge mit sich, aber auch einige Risiken. Deshalb kommen hier 3 Dinge, die Katzeneltern im Winter häufig vergessen.
Hydration - Trinkt Miez genug?
Eine Sache, die eigentlich in jeder Jahreszeit wichtig ist, ist das Trinken. In unserem Artikel "Katze dehydriert durch Heizungsluft?" von Tierärztin Larissa (klick hier) haben wir jedoch auch darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, deinem Stubentiger genügend Trinkmöglichkeiten anzubieten - besonders in der beheizten Wohnung.
Hier kommt also deine Erinnerung: Flüssigkeitszufuhr ist wichtiger, denn je. Tierärztin Larissa empfiehlt:
- Stelle einen Trinkbrunnen auf
- Füttere mehr Nassfutter (oder ergänze etwas Wasser)
- Sorge für angenehme Luftfeuchtigkeit
- Lüfte regelmäßig
- Überprüfe, ob deine Katze dehydriert ist (wie, erfährst du im Blogartikel)
Ist meiner Katze kalt?
Das genaue Gegenteil zur warmen Heizungsluft - deiner Katze kann durchaus auch kalt sein. Mehr über diese Thematik erfährst du in diesem Blogartikel (klick), aber hier kommt eine Zusammenfassung mit allem, was du wissen musst.

Woran merke ich es?
Anzeichen für eine unterkühlte Katze sind:
- Zittern
- Zusammenkauern oder eine eingerollte Haltung
- Kalte Ohren und Pfoten
- Langsame Bewegungen
- Stetiges Suchen nach einem warmen Plätzchen
- Veränderte Atmung
- Häufiges Miauen
Was kann ich tun?
Wenn du mehrere dieser Anzeichen bemerkt hast, kannst du Miez so helfen:
- Warme Schlafplätze anbieten
- Zusätzliche Wärmemöglichkeiten verteilen (Wärmekissen oder Katzenhöhlen)
- Aufenthalt im Freien reduzieren
- Mehr Kuscheleinheiten (wenn Miez möchte)
- Wenn nichts hilft -> Frage deinen Tierarzt
Hat meine Katze Schnupfen?
Auch auf das Thema Katzenschnupfen ist unsere Tierärztin Larissa in einem Blogartikel (klick) schon einmal eingegangen. Wir fassen dir hier die wichtigsten Infos zusammen.
Mögliche Symptome
- Niesen oder Nasenausfluss
- Tränende Augen
- Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen
- Appetitlosigkeit
- Müdigkeit
- Geschwüre im Mund
Wenn deine Katze an einem oder mehreren dieser Symptome leidet, ist es an der Zeit, einen Tierarzt aufzusuchen. Besonders dann, wenn sie schon seit mehr als zwei Tagen anhalten.
Was du noch wissen solltest
- Achtung! Katzenschnupfen ist für andere Katzen hochgradig ansteckend!
- Menschen können sich nicht mit Katzenschnupfen infizieren
- Je nach Tierarztdiagnose kannst du verschiedene Behandlungsmethoden erwarten - in den meisten Fällen wird Antibiotika verschrieben
- Eine Impfung gegen Katzenschnupfen ist möglich! Diese kann den Krankheitsverlauf mildern
Fazit
Vorsorge ist die halbe Miete! Wenn du weißt, was dich im Winter erwartet, kannst du dich optimal um deinen Stubentiger kümmern. Sollte dich dieser Winter also ein wenig überrascht haben, solltest du dich auf den nächsten gut vorbereiten - mit einer rechtzeitigen Impfung, genügend Trinkmöglichkeiten und warmen Rückzugsorten.


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